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Der Weg zum sicheren Passwort

Immer wieder wird von uns erwartet, dass wir uns für allerlei Seiten Passwörter ausdenken, die wir auf gar keinen Fall aufschreiben sollen und trotzdem so kryptisch sind, dass es unmöglich scheint, sich so etwas zu merken.

Das führt in der Regel zu sehr einfachen Passwörtern oder aber dazu, dass sie eben doch irgendwo aufgeschrieben und an "sicheren" Orten verwahrt werden. Beides sehr große Sicherheitsrisiken. Das mag bei Onlineforen noch angehen, aber sobald es an Dinge wie Onlinebanking, eBay, PayPal etc. geht, sollte man sich sehr davor hüten, derartige Risiken einzugehen.

Wie sieht also die Lösung aus?

1. Man wähle ein Wort, was mit der Seite direkt zu tun hat. Es sollte eine gewisse Länge haben und nicht direkt dem Seitennamen entsprechen. Also für z.B. eBay wähle man eben nicht "eBay" sondern "Internetauktionshaus".

 2. Man überlege sich ein festes Alphabet, indem bestimmte Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen oder Sonderzeichen ersetzt werden. So kann das Ausrufezeichen oder die 1 künftig den Buchstaben I repräsentieren oder man kann @ statt a verwenden. Dieses "neue" Alphabet muss dann natürlich geübt werden. Ist dieses aber erst verinnerlicht, kann es immer wieder verwendet werden und macht jedes Passwort schon deutlich komplexer. So wird aus "Internetauktionshaus" zum Beispiel schon mal "!n73rn37@uk7!0n5h@u5". Damit ist schon viel gewonnen.

3. Es geht noch komplexer: Wir überlegen uns ein Muster für die Groß- und Kleinschreibung. Zum Beispiel betätigen wir bei jedem zweiten Zeichen, welches wir Tippen, die Shifttaste. Dabei werden etwaige Zahlen in weitere Sonderzeichen umgewandelt. Vorteil: Wir müssen uns darüber keine Gedanken machen, wichtig ist nur, dass wir unser Ausgangswort, das gewählte Alphabet und das "Shift-Muster" kennen. Auch hier ist es für Sicherheitsbelange vollkommen ausreichend, wenn man sich ein einzelnes Muster angewöhnt. Aus unserem Beispiel wird so dann "!n7§rn§7@Uk71=n5H@u%". Das Ursprungswort ist hier nicht mehr ohne Weiteres zu entziffern und die Zeichenfolge für einen Außenstehenden nicht ohne erheblichen Aufwand zu merken. Sämtliche gängigen Passwortknacker würden sich an diesem Passwort die Zähne ausbeißen.

 

(Es versteht sich von selbst, dass sich meine eigenen Passwörter grundsätzlich von den hier in den Beispielen genannten Mustern unterscheiden.)

 

18.10.09 18:06
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


bestimmmer (18.10.09 21:49)
oder man nimmt einfach keepass. das erstellt einem automatisch passwörter und speichert diese auch sicher ab.....


Melasmania (19.10.09 14:13)
Das hat aber den Nachteil, dass man nicht überall an sein Zeug rankommt und bei einem Datenverlust o.ä. u.U. ziemlich dumm da steht.

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